Gesetzliche Grundlagen: Art. 336c OR, Art. 324a OR, Art. 35 ff. ArG, Mutterschutzverordnung, Art. 16b ff. EOG, Art. 23 ff. EOV; Merkblatt des Bundesamtes für Sozialversicherung.

 

Einer schwangeren Mitarbeiterin kann nicht gekündigt werden, ebenso wenig einer Mutter in den ersten 16 Wochen nach der Geburt (Art. 336c OR). Die schwangere Arbeitnehmerin darf auf blosse Anzeige hin vom Arbeitsplatz fernbleiben (Art. 35a ArG). Während acht Wochen nach der Geburt besteht ein Beschäftigungsverbot der Mutter (Art. 35a ArG). Von der achten bis zur 16. Woche (Ende der Sperrfrist) dürfen Mütter nur mit ihrem Einverständnis beschäftigt werden. Die Lohnzahlungspflicht der Arbeitgeberin richtet sich während der Schwangerschaft nach Art. 324a OR. Die Lohnzahlung bei Arbeitsverhinderung gemäss Art. 324a OR kann pro Arbeitsjahr einmal beansprucht werden. Beginnt während der Schwangerschaft ein neues Arbeitsjahr, entsteht der Anspruch von neuem. In den ersten 14 Wochen nach der Geburt erhält die Arbeitnehmerin Leistungen aus der Mutterschaftsversicherung im Umfang von 80 % des versicherten Verdienstes (Art. 16cArt. 16e EOG).

 

Alles Wissenswerte zu Schwangerschaft und Mutterschaft entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt.