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StPO/ZH 430b, StGB 63 ff., BV 8
Die Rüge der rechtsungleichen Behandlung bei der Strafzumessung ist grundsätzlich mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde zu erheben.
31.08.2004
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AC040033
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Kassationsgericht des Kantons Zürich
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Details
Eine rechtsungleiche Behandlung bei der Strafzumessung kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts als Verletzung von Bundesrecht mittels eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde gerügt werden, denn jede ungerechtfertigte Ungleichbehandlung verstösst gegen die in Art. 63 StGB enthaltenen Grundsätze. Die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde ist insoweit nur dann zulässig, wenn die Strafzumessung trotz korrekter Anwendung von Art. 63 StGB verfassungsmässige Rechte - namentlich den Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 4 aBV bzw. Art. 8 BV) - verletzt (Erw. II).
Kassationsgericht des Kantons Zürich
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Beschluss
31.08.2004
AC040033
StPO/ZH 430b
StGB 63 ff.
BV 8
Zitiervorschlag:
OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011
