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aStGB 29, StGB 31, aStGB 32, StGB 14, StGB 173 Ziff. 2, StPO/ZH 25 Abs. 2, StPO/ZH 128, StPO/ZH 129, StPO/ZH 149a

Beginn der Strafantragsfrist bei Kenntnisnahme durch einen Vertreter.Rechtfertigungsgrund im Zusammenhang mit der Befragung als polizeiliche Auskunftsperson.

08.01.2008 | UK070007 | Obergericht des Kantons Zürich | III. Strafkammer
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Die dreimonatige Frist zur Stellung des Strafantrages gemäss Art. 29 aStGB bzw. Art. 31 StGB beginnt erst zu laufen, wenn der Verletzte persönlich Tat und Täter kennt und nicht schon, wenn sein bevollmächtigter Vertreter diese Kenntnis hat (Erw. II.3a).Zulässige Berufung auf den Rechtfertigungsgrund der gesetzlichen Erlaubnis gemäss Art. 32 aStGB bzw. Art. 14 StGB im Falle ehrverletzender Äusserungen im Rahmen einer polizeilichen Befragung als Auskunftsperson (Erw. II.4c).

 

Obergericht des Kantons Zürich

III. Strafkammer

Beschluss

08.01.2008

UK070007

aStGB 29
StGB 31
aStGB 32
StGB 14
StGB 173 Ziff. 2
StPO/ZH 25 Abs. 2
StPO/ZH 128
StPO/ZH 129
StPO/ZH 149a

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011