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BGG 72 ff., BGG 93 Abs. 3, BGG 112 Abs. 1 lit. b, BGG 112 Abs. 3, ZGB 8, ZPO/ZH 55, ZPO/ZH 115 Ziff. 2, ZPO/ZH 133 ff., ZPO/ZH 191, ZPO/ZH 267, ZPO/ZH 270 Abs. 2, ZPO/ZH 285, ZPO/ZH 288 Ziff. 3
Subsidiarität der kantonalen NichtigkeitsbeschwerdeNovenrechtRichterliche Fragepflicht
25.03.2008
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AA070068
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Kassationsgericht des Kantons Zürich
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Details
§§ 133 ff., 191, 270 Abs. 2, 285 ZPO/ZH, Art. 72 ff., 93 Abs. 3, 112 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG, Art. 8 ZGB. Auch nach Inkrafttreten des BGG gilt mit Bezug auf Rückweisungsentscheide des Obergerichts, dass diese nur insoweit der Anfechtung durch Nichtigkeitsbeschwerde unterliegen, als der Mangel nicht mittels Beschwerde gegen den Endentscheid beim Bundesgericht geltend gemacht werden kann (Erw. II/3a). Eine Verletzung von Bundesrecht liegt vor, wenn der kantonale Sachrichter nicht alle (bundesrechtlich) relevanten Tatsachen ermittelt hat. Eine in diesem Zusammenhang ungenügende Entscheidbegründung kann zum Gegenstand der Beschwerde in Zivilsachen gemacht werden (Erw. II/3b, II/6). Recht auf Beweis, Abgrenzung der kantonalrechtlichen von der bundesrechtlichen Frage (Erw. II/3b/cc-dd). Die Frage der Identität von Ansprüchen bzw. nach dem Vorliegen materieller Rechtskraft beurteilt sich nach Bundesrecht (Erw. II/3b/ee).§§ 115 Ziff. 2, 267, 288 Ziff. 3 ZPO/ZH. Notwendigkeit der Begründung der Rüge, es seien novenrechtliche Bestimmungen verletzt worden (Erw. II/5).§ 55 ZPO/ZH. Die Tatsache allein, dass die Berufungsinstanz eine andere Rechtsauffassung als die erste Instanz vertritt, bildet noch keinen Anlass zur Ausübung der Fragepflicht (Erw. II/7).
Kassationsgericht des Kantons Zürich
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Beschluss
25.03.2008
AA070068
BGG 72 ff.
BGG 93 Abs. 3
BGG 112 Abs. 1 lit. b
BGG 112 Abs. 3
ZGB 8
ZPO/ZH 55
ZPO/ZH 115 Ziff. 2
ZPO/ZH 133 ff.
ZPO/ZH 191
ZPO/ZH 267
ZPO/ZH 270 Abs. 2
ZPO/ZH 285
ZPO/ZH 288 Ziff. 3
Zitiervorschlag:
OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011
