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StPO/ZH 284, StPO/ZH 430 Abs. 1 Ziff. 4, StPO/ZH 430 Abs. 1 Ziff. 5, StPO/ZH 430 Abs. 2, StPO/ZH 430b Abs. 1, StPO/ZH 431 Satz 3, GVG 189, GVG 199, BV 9, BV 32 Abs. 1, EMRK 6 Ziff. 2
Frist zur Einreichung der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde - Beweiswürdigung in Strafsachen, Begründungsanforderungen der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde - Anfechtung sog. Erfahrungstatsachen
02.11.2004
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AC040028
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Kassationsgericht des Kantons Zürich
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Details
§ 431 Satz 3 StPO/ZH, §§ 189, 199 GVG, Art 9 BV. Frist zur Einreichung der kantonalen NichtigkeitsbeschwerdeDie Frist von 30 Tagen darf als gesetzliche Frist nicht abgeändert bzw. verlängert werden. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben darf sich aber eine Partei (bzw. deren Vertreter) auf die Rechtmässigkeit der (auch falschen) Fristansetzung durch das Gericht verlassen. Möglichkeit der Fristwiederherstellung in ausserordentlich umfangreichen Fällen (Erw. B.II und C.II). Art. 6 Ziff. 2 EMRK, Art. 32 Abs. 1 BV, §§ 284, 430 Abs. 1 Ziff. 4 und 5, 430 Abs. 2, 430b StPO/ZH. Grundsatz 'in dubio pro reo', Beweislastverteilung und Beweiswürdigung in Strafsachen, Aktenwidrigkeit. Begründungsanforderungen der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde. Sämtliche diesbezüglich erhobene Rügen als unbegründet bzw. ungenügend substanziert verworfen (Erw. B.III und C.III). § 430b Abs. 1 StPO/ZH. Anfechtung sog. Erfahrungstatsachen (Abgrenzung Kassationsgericht - Bundesgericht)Unzulässigkeit von Rügen im kantonalen Beschwerdeverfahren, die sich auf Annahmen des Sachrichters beziehen, welche dieser gestützt auf sog. Erfahrungstatsachen ('nach der allgemeinen Lebenserfahrung' bzw. 'nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge') gezogen hat, Abgrenzung zur (anfechtbaren) Beweiswürdigung (Erw. C.III/10).
Kassationsgericht des Kantons Zürich
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Beschluss
02.11.2004
AC040028
StPO/ZH 284
StPO/ZH 430 Abs. 1 Ziff. 4
StPO/ZH 430 Abs. 1 Ziff. 5
StPO/ZH 430 Abs. 2
StPO/ZH 430b Abs. 1
StPO/ZH 431 Satz 3
GVG 189
GVG 199
BV 9
BV 32 Abs. 1
EMRK 6 Ziff. 2
Zitiervorschlag:
OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011
