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StPO/ZH 127, StPO/ZH 22, StPO/ZH 57, GVG 72a, StPO/ZH 14 Abs. 5, EMRK 6, IPBPR 14, BV 29 Abs. 2, BV 32 Abs. 2, StPO/ZH 25 Abs. 2, BV 29 Abs. 2

Ungenaues Gutachten, Frage der Verwertbarkeit von polizeilichen Einvernahmeprotokollen, Unmöglichkeit der Konfrontation zufolge Todes der (einzigen) Belastungszeugin, Delegation von Untersuchungsbefugnissen, Begründungspflicht

25.08.2008 | AC070021 | Kassationsgericht des Kantons Zürich | -
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§ 127 StPO/ZH. Ungenaues Gutachten, zum Begriff der Ungenauigkeit (Erw. III/1).§§ 22, 57 StPO/ZH, § 72a GVG. Zur Abgrenzung zwischen polizeilichem Ermittlungsverfahren und justizieller Untersuchung. Rechtzeitigkeit der Berichterstattung gemäss § 22 Abs. 1 StPO/ZH (Erw. III/2. 1).§ 14 Abs. 5 StPO/ZH, Art. 6 EMRK, Art. 14 IPBPR, Art. 29 Abs. 2 und 32 Abs. 2 BV. Unmöglichkeit der Konfrontation zufolge Todes der (einzigen) Belastungszeugin, Verwertbarkeit der vor Polizei gemachten Aussagen zufolge marginaler Bedeutung der in Frage stehenden Aussagen bejaht (Erw. III/2.2).§ 25 Abs. 2 StPO/ZH. Die Delegationsmöglichkeit (mit den damit verbundenen Verfahrensrechten) an die Polizei bezieht sich allein auf Einvernahmen mit dem Angeschuldigten, nicht auf Zeugen oder Auskunftspersonen (Erw. III/2.3).Art. 29 Abs. 2 BV. Keine Verletzung der Begründungspflicht, hier im Zusam¬menhang mit der Frage des objektiven Gefährungspotenzials bei versuchtem Mord (Erw. III/3).

 

Kassationsgericht des Kantons Zürich

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Beschluss

25.08.2008

AC070021

StPO/ZH 127
StPO/ZH 22
StPO/ZH 57
GVG 72a
StPO/ZH 14 Abs. 5
EMRK 6
IPBPR 14
BV 29 Abs. 2
BV 32 Abs. 2
StPO/ZH 25 Abs. 2
BV 29 Abs. 2

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011