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ZPO/ZH 54, ZPO/ZH 285, ZGB 145 Abs. 1, ZPO/ZH 115, ZPO/ZH 267 Abs. 2, ZPO/ZH 281 Ziff. 2

Subsidiarität der Nichtigkeitsbeschwerde, bundesrechtliche UntersuchungsmaximeNeue Vorbringen im BerufungsverfahrenRüge der willkürlichen tatsächlichen Annahme

14.01.2010 | AA090013 | Kassationsgericht des Kantons Zürich | -
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§§ 54, 285 ZPO/ZH Art. 145 Abs. 1 ZGB. Inwieweit das Gericht verpflichtet ist, in Scheidungsverfahren, in denen auch Kinderbelange betroffen sind, den massgeblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären bzw. die entscheidrelevanten tatsächlichen Grundlagen von sich aus zu eruieren, beurteilt sich nach Art. 145 Abs. 1 ZGB. Folglich wird mit dem Vorwurf der Missachtung der Untersuchungsmaxime eine Verletzung von (formellem) Bundesrecht gerügt, dessen richtige Anwendung das Bundesgericht im Rahmen der gegen den angefochtenen Entscheid zulässigen Beschwerde in Zivilsachen mit freier Kognition überprüfen kann (Erw. III/2.2).§§ 115, 267 Abs. 2 ZPO/ZH. § 267 Abs. 2 ZPO/ZH schreibt nicht vor, dass auch nach erfolgter Begründung bzw. Beantwortung der Berufung/Anschlussberufung noch Noven zuzulassen seien. Kein Nachweis einer Verletzung von § 115 ZPO (Erw. III/4).§ 281 Ziff. 2 ZPO/ZH. Kein Nachweis willkürlicher Beweiswürdigung, hier im Zusammenhang mit einem kinderpsychiatrischen Bericht (Erw. III/6).

 

Kassationsgericht des Kantons Zürich

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Beschluss

14.01.2010

AA090013

ZPO/ZH 54
ZPO/ZH 285
ZGB 145 Abs. 1
ZPO/ZH 115
ZPO/ZH 267 Abs. 2
ZPO/ZH 281 Ziff. 2

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011