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ZGB 841 Abs. 1, ZGB 840

Art. 841 Abs. 1 ZGB, Vorrecht der Baugläubiger, Art. 840 ZGB, Grundsatz der Gleichbehandlung.

16.09.2003 | NE020034 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Art. 841 Abs. 1 ZGB, Vorrecht der Baugläubiger. Bedeutung des Grundbucheintrages im Vorrechts-Prozess: der Beklagte kann Forderung und Pfand-recht bestreiten, doch besteht für das Pfandrecht die Vermutung von Art. 9 ZGB (Erw. 1). Der Baugläubiger hat gegenüber der Bank des Bauherrn keinen An-spruch auf einen genügenden Baukredit (Erw. 2).Art. 840 ZGB, Grundsatz der Gleichbehandlung. Die Vorschrift greift nur bei der Rangfolge mehrerer Gläubiger, die sich erfolgreich auf zweckentfremdete Zahlungen berufen können. Sie bedeutet nicht, dass die Bank bei allen Zahlungen aus dem Baukredit die Gleichbehandlung der einzelnen Handwerker und Unternehmer gewährleisten müsste.

 

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Urteil

16.09.2003

NE020034

ZGB 841 Abs. 1
ZGB 840

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011