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SchKG 17 Abs. 2. SchKG 20a Abs. 3. GOG 83 f.

Zulässigkeit von Noven und neuen Rechtsbegehren im SchK-Beschwerdeverfahren.

18.12.2018 | PS180175 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Echte und unechte Noven können im erstinstanzlichen SchK-Beschwerdeverfahren bis zum Beginn der Urteilsberatung unbeschränkt vorgebracht werden (Art. 20a Abs 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. § 83 Abs. 3 Satz 2 GOG i.V.m. Art. 229 Abs. 3 ZPO), während im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren ein grundsätzliches Novenverbot gilt (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. § 84 GOG i.V.m.  Art. 326 Abs. 1 ZPO). Eine Änderung oder Erweiterung der Rechtsbegehren ist nach Ablauf der zehntägigen Beschwerdefrist (Art. 17 Abs. 2 SchKG) weder im erst- noch im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren zulässig, und zwar selbst dann nicht, wenn sich die Änderung auf zulässige Noven stützt (Art. 17 Abs. 2 SchKG; § 83 Abs. 3 Satz 2 GOG i.V.m. Art. 326 Abs. 1 ZPO).

 

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Urteil

18.12.2018

PS180175

SchKG 17 Abs. 2. SchKG 20a Abs. 3. GOG 83 f.

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011