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GPR 35 f.; GVG 3 Abs. 1; ZGB 8; ZPO/ZH 55; ZPO/ZH 133 ff.; ZPO/ZH 281 Ziff. 1; ZPO/ZH 285

Wohnsitzerfordernis für Handelsrichter; Subsidiarität der Nichtigkeits­beschwerde; Richterliche Fragepflicht; Anspruch auf Beweisver­fahren

14.12.2011 | AA100110 | Kassationsgericht des Kantons Zürich | -
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§ 35 f. GPR; § 3 Abs. 1 GVG.

Weiterführung des Amtes trotz Verlustes der Wählbarkeit (Erw. III/1).

 

§ 285 ZPO; Art. 8 ZGB.

Welches die Folgen einer bundesgerichtlichen Rückweisung sind, beurteilt sich ausschliesslich nach Bundesrecht und ist vom Kassationsgericht nicht zu entscheiden (Erw. III/2b). Fragen der Beweislastverteilung sowie Schlüsse aus der allgemeinen Lebenserfahrung unterliegen der Über­prüfung durch das Bundesgericht, soweit der erfor­derliche Streitwert erreicht wird (Erw. III/3c et passim).

 

§ 55 ZPO/ZH.

Antworten auf Fragen im Rahmen der Ausübung der rich­ter­lichen Fragepflicht sind Bestandteil des Partei­vor­trages (Erw. III/10c).

 

§§ 133 ff., 281 Ziff. 1 ZPO/ZH.

Es verletzt einen wesentlichen Verfahrensgrundsatz, wenn das Gericht allein gestützt auf die im Hauptverfahren vorläufig eingereichten Beweismittel entscheidet, ohne den Parteien durch Eröffnung eines Beweisverfahrens die Möglichkeit zur abschliessenden Nennung von Beweismit­teln zu geben (Erw. III/18e).

 

Kassationsgericht des Kantons Zürich

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Beschluss

14.12.2011

AA100110

GPR 35 f.; GVG 3 Abs. 1; ZGB 8; ZPO/ZH 55; ZPO/ZH 133 ff.; ZPO/ZH 281 Ziff. 1; ZPO/ZH 285

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011