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UWG 3; ZPO/ZH 133 ZPO/ZH 133 ff.; ZPO/ZH 281 Ziff. 1; ZPO/ZH 281 Ziff. 2; ZPO/ZH 285

Anspruch auf Durchfüh­rung eines Beweisverfahrens; Beweiswürdigung in Zivilsachen; Beweisthema; Notorietät etc.; Eruierung des Durchschnitts­verständnisses des Begriffs (bzw. der Marke) "Oscar"

11.06.2012 | AA110005 | Kassationsgericht des Kantons Zürich | -
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§§ 133 ff., 281 Ziff. 1 ZPO/ZH.

Es verletzt einen wesentlichen Verfahrensgrundsatz, wenn das Gericht nach Abschluss des Hauptverfahrens allein ge­stützt auf die hier vorläufig eingereichten Beweis­mit­tel entscheidet, ohne den Parteien bezüglich erheblicher und bestrittener Tatsachen durch Eröffnung eines Beweis­verfahrens die Möglichkeit zu geben, ihre Beweismittel abschliessend zu nennen (Erw. II/2.4).

 

§ 281 Ziff. 2 ZPO/ZH.

Markenrechtsverletzung; vorliegend willkürliche tat­sächliche Annahme betreffend Ausstrahlung einer TV-Sendung (Erw. II/3.6-7).

 

§ 133 ZPO/ZH.

Differenzierung zwischen rechtlicher Notorietät, ge­richts­notorischen Tatsachen und allgemeiner Lebens­er­fahrung (Erw. II/5.3).

 

Art. 3 UWG; § 285 ZPO/ZH.

Was für den Durchschnittskonsumenten in den massgeb­lichen Verkehrskreisen klar ist, ist Rechts-, nicht Tatfrage (Erw. II/8.2).

 

Kassationsgericht des Kantons Zürich

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Beschluss

11.06.2012

AA110005

UWG 3; ZPO/ZH 133 ZPO/ZH 133 ff.; ZPO/ZH 281 Ziff. 1; ZPO/ZH 281 Ziff. 2; ZPO/ZH 285

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011