Druckansicht

ZPO/ZH 133 ff., ZPO/ZH 281, ZPO/ZH 54 Abs. 1, ZPO/ZH 133 Satz 2, ZPO/ZH 115

Auslegung von Parteivorbringen, Anspruch auf rechtliches Gehör, Verhandlungsmaxime, allgemein bzw. gerichtsbekannte Tatsachen, Novenrecht, Darlegungslast

30.04.2007 | AA060092 | Kassationsgericht des Kantons Zürich | -
Details

§§ 133 ff., 281 ZPO/ZH. Unzutreffende Annahme, die Beschwerdeführerin habe vor dem Sachrichter keine Behauptungen betreffend das Vorliegen eines Dissenses (Erklärungsirrtum) aufgestellt, Unterlassung eines Beweisverfahrens (Erw. II/3).§§ 54 Abs. 1, 133 Satz 2 ZPO/ZH. Ob von einer 'allgemein' bekannten (und damit nicht behauptungsbedürftigen) Tatsache, wonach Wirtschaftskanzleien im Raum Zürich ihre Honorare mit dem Klient losgelöst von der AnwGebVO vereinbaren, ausgegangen werden kann, ist eine Frage des Bundesrechts (Erw. II/6).§ 115 ZPO/ZH. Erwägungen darüber, inwiefern die Partei, welche sich auf Noven beruft, das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes darzulegen bzw. glaubhaft zu machen hat (Erw. II/7. 4).

 

Kassationsgericht des Kantons Zürich

-

Beschluss

30.04.2007

AA060092

ZPO/ZH 133 ff.
ZPO/ZH 281
ZPO/ZH 54 Abs. 1
ZPO/ZH 133 Satz 2
ZPO/ZH 115

Zitiervorschlag:

OGer ZH XX110001 vom 01.01.2011