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SchKG 272 Abs. 1 Ziff. 3.

Glaubhaftmachen von Arrestsubstrat.

05.09.2017 | PS170179 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Weil für den Arrest auch das Vorhandensein von Vermögenswerten glaubhaft zu machen ist, erübrigt sich der früher gängige Begriff des "Sucharrestes". Die ernsthafte Versicherung einer Person, sie habe von einem Vierten erfahren, der Schuldner habe Vermögenswerte auf einer bestimmten Bank, macht das nicht glaubhaft.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 05.09.2017

Geschäftsnummer PS170179

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 272 Abs. 1 Ziff. 3.

Verweise

SchKG 69. SchKG 22.

Nichtigkeit als Folge geänderter Angaben im Zahlungsbefehl.

04.09.2017 | PS170114 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Wenn als Schuldnerin statt der im Betreibungsbegehren genannten eine andere Person im Zahlungsbefehl genannt wird (und nicht nur ein offenkundiges Versehen oder ein Schreibfehler korrigiert worden ist), ist der Zahlungsbefehl nichtig.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 04.09.2017

Geschäftsnummer PS170114

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 69. SchKG 22.

Verweise

ZGB 438.

Art. 438 ZGB, Einschränkung der Bewegungsfreiheit - nur bei Urteilsunfähigkeit?

22.08.2017 | PA170023 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung können auch für eine urteilsfähige Person Einschränkungen der Bewegungsfreiheit verfügt werden. Konkreter Fall einer Patientin, die sich markant auffällig und zum Teil bedrohlich verhält.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 22.08.2017

Geschäftsnummer PA170023

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 438.

Verweise

SchKG 17. SchKG 20a. SchKG 91 Abs. 4.

Parteistellung/Betroffene Personen. Auskunft durch Dritte.

17.08.2017 | PS170105 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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In jedem Fall sind die Parteien der Betreibung zu begrüssen (E. 4).

Ein Auskunftsbegehren wird gegenstandslos, wenn das Betreibungsamt von einer Pfändung des entsprechenden Wertes absieht (E. 5): OGerZH PS170105 vom 17. August 2017

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 17.08.2017

Geschäftsnummer PS170105

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 17. SchKG 20a. SchKG 91 Abs. 4.

Verweise

AnwGebV 22 Abs. 1.

Keine Pauschalierung der Auslagen.

15.08.2017 | PQ170029 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Die Auslagen, auch und insbesondere Porti und Kopien, sind einzeln zu nennen, es wird dafür keine Pauschale vergütet.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 15.08.2017

Geschäftsnummer PQ170029

Gesetz/e, Verordnung/en etc AnwGebV 22 Abs. 1.

Verweise

SchKG 174

Zahlung ab gesperrtem Konto.

03.08.2017 | PS170167 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Das Obergericht kann nicht das Konkursamt anweisen, die Zahlung vom gesperrten Konto vorzunehmen.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart

Entscheiddatum 03.08.2017

Geschäftsnummer PS170167

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 174

Verweise

SchKG 17

Anfechtbare Verfügung.

27.07.2017 | PS170149 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Auch die blosse Fristansetzung an einen Beteiligten zur Wahrung des rechtlichen Gehörs dient der Fortführung des Verfahrens und ist darum grundsätzlich anfechtbar. Offen gelassen, ob es zulässig war, die Fristansetzung mit einer Strafandrohung für den Säumnisfall zu verbinden.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 27.07.2017

Geschäftsnummer PS170149

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 17

Verweise

ZGB 437. ZGB 450a.

Massnahmen der ambulanten Betreuung nach eine fürsorgerischen Unterbringung; Rechtsmittel. Sachliche Begründung der Beschwerde.

25.07.2017 | PQ170051 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Beschwerdeinstanz ist der Bezirksrat, die Frist ist 30 Tage, die Beschwerde muss begründet werden (E. 2.1 - 2.3).

Religiöse Erfahrungen und Überzeugungen sind zum Auslegen des staatlichen Rechts nicht geeignet (E. 2.3).

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 25.07.2017

Geschäftsnummer PQ170051

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 437. ZGB 450a.

Verweise

ZGB 445. ZGB 450c.

Vorsorgliche Massnahmen des KESR und aufschiebende Wirkung von Rechtsmitteln.

17.07.2017 | PQ170049 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Entgegen dem sonst allgemein und von der Sache her nahe liegenden Grundsatz (Art. 315 Abs. 4 ZPO) hat ein Rechtsmittel gegen eine vorsorgliche Massnahme im KESR aufschiebende Wirkung, wenn diese nicht ausdrücklich entzogen wird.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 17.07.2017

Geschäftsnummer PQ170049

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 445. ZGB 450c.

Verweise

SchKG 86 Abs. 1.

Rückforderung bei einer Forderung aus öffentlichem Recht.

14.07.2017 | PP170028 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Die Zivilgerichte sind für den Streit über den Bestand einer Forderung aus öffentlichem Recht nicht zuständig. Das kann dazu führen, dass im Kanton Zürich kein Gerichtsstand besteht.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 14.07.2017

Geschäftsnummer PP170028

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 86 Abs. 1.

Verweise

ZPO 138 Abs. 3 lit. a. ZPO 52.

Keine Zustellungen nach Belieben. Vertrauensschutz bei einem Fehler des Gerichts.

13.07.2017 | RB170029 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Wenn die Zustellung als erfolgt gilt, darf das Gericht nicht nach Gutdünken weitere Zustellungen vornehmen (E. 2.4).

Eine Frist gilt nur dann gestützt auf den Vertrauensschutz als gewahrt, wenn die Partei bei korrektem Verhalten des Gerichts hätte richtig handeln können (E. 2.4.1/2.4.2).

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 13.07.2017

Geschäftsnummer RB170029

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 138 Abs. 3 lit. a. ZPO 52.

Verweise

BV 30 Abs. 1. ZPO 132 Abs. 1.

Anspruch auf ein unparteiisches Gericht, kein Global-Ausstand. Nachfrist für Formelles, Mutwilligkeit.

12.07.2017 | KD170002 | Obergericht des Kantons Zürich | Rekurskommission
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Ein Ausstand muss konkret in einem bestimmten Verfahren und bezogen auf bestimmte Personen verlangt werden. Die Überweisung eines Verfahrens an ein anderes Gericht kann nur die Folge eines Ausstandsverfahrens sein und kann dieses nicht ersetzen.

Wer rügt, es hätte ihm zum Verbessern eines Formfehlers Frist angesetzt werden müssen und gleichzeitig erklärt, die Verbesserung sei unmöglich, handelt mutwillig.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer Rekurskommission

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 12.07.2017

Geschäftsnummer KD170002

Gesetz/e, Verordnung/en etc BV 30 Abs. 1. ZPO 132 Abs. 1.

Verweise

ZPO 209 Abs. 3.

Keine selbständige Widerklage.

07.07.2017 | PD170005 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Der Beklagte kann seine im Schlichtungsverfahren erhobene Widerklage (Art. 209 Abs. 2 lit. b ZPO) nicht selbständig ans Gericht bringen ,wenn der Kläger die Klagebewilligung nicht einreicht.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 07.07.2017

Geschäftsnummer PD170005

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 209 Abs. 3.

Verweise

ZPO 143 Abs. 1.

Rechtslage bei Versagen der Post.

05.07.2017 | PF170029 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Zwar genügt zur Fristwahrung die Postaufgabe. Wenn die Post aber die Sendung als unzustellbar retourniert, liegt diese Fehlleistung im Risikobereich des Absenders.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 05.07.2017

Geschäftsnummer PF170029

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 143 Abs. 1.

Verweise

Betrug etc.

03.07.2017 | SB150460 | Obergericht des Kantons Zürich | I. Strafkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer I. Strafkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 03.07.2017

Geschäftsnummer SB150460

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

Weiterzug ans Bundesgericht, 6B_997/2017

ZPO 319 lit. b Ziff. 2. ZPO 154.

Eingriff in die Privat-/Geheimsphäre. Die Beweisverfügung ist zwingend.

26.06.2017 | RB170016 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Der drohende Eingriff in den Privat-/Geheimbereich einer Partei (hier: Edition von Steuererklärungen) ist ein ausreichender Nachteil.

Die Beweisverfügung muss auch erlassen werden, wenn das Gericht einstweilen nur einzelne Beweise erheben will.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 26.06.2017

Geschäftsnummer RB170016

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 319 lit. b Ziff. 2. ZPO 154.

Verweise

ZGB 124b.

Unbilligkeit der hälftigen Vorsorge-Teilung wegen Erbanwartschaft?

23.06.2017 | LC160041 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Auch eine beträchtliche Erbanwartschaft ist naturgemäss unsicher und rechtfertigt in aller Regel nicht ein Abgehen von der hälftigen Teilung der Vorsorgeguthaben.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 23.06.2017

Geschäftsnummer LC160041

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 124b.

Verweise

Ehescheidung

23.06.2017 | LC160041 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 23.06.2017

Geschäftsnummer LC160041

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

Weiterzug ans Bundesgericht, 5A_606/2017

OR 266n, OR 273 Abs. 1 und 2

ZMP 2017 Nr. 7: Absolute Empfangstheorie bei der Auslösung der Frist für Kündigungsschutzbegehren. Gültigkeit der Zustellung der Kündigung an Ehegatten, wenn der Postbote auf der Abholungseinladung zwar beide Briefe, aber nur einen Ehegatten als Empfänger vermerkt.

21.06.2017 | MB170007-L | Bezirksgericht Zürich | Mietgericht
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In mittlerweile drei in der amtlichen Sammlung publizierten Entscheiden hat sich das Bundesgericht bei der Auslösung der Frist für den Kündigungsschutz für die absolute Empfangstheorie ausgesprochen. Zwar bestehen deutliche Hinweise, dass zumindest nach Meinung des Gesetzgebers von 1989 die relative Empfangstheorie gelten sollte, besonders mit Blick auf Lehre und Rechtsprechung zu Art. 18 und 19 aBMM und zur parallelen Regelung bei der Mieterstreckung im Recht von 1971 (Art. 267a aOR). Aus Gründen der Rechtssicherheit ist die Bundesgerichtspraxis jedoch zu befolgen.

Trifft der Postbote bei der Zustellung der separaten Kündigungsbriefe an die Ehegatten niemanden an und avisiert er die beiden Sendungen nur einem Ehegatten, hindert dies die Gültigkeit der Zustellung nicht. Der Fall ist gleich zu behandeln wie die Übergabe der beiden Schreiben an nur einen Ehegatten an der Haustür. Ehegatten, die das Risiko einer fehlenden eigenen Kenntnis vom Zustellversuch vermeiden wollen, können durch eine Anweisung an die Post die Vertretungsregelung gemäss den Post-AGB einschränken. Tun sie dies nicht, haben sie das in ihrem Machtbereich liegende Risiko zu tragen und nicht der Vermieter.

 

Gericht/Behörde Bezirksgericht Zürich

Abteilung/Kammer Mietgericht

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 21.06.2017

Geschäftsnummer MB170007-L

Gesetz/e, Verordnung/en etc OR 266n
OR 273 Abs. 1 und 2

Verweise

ZPO 283.

Einheit des Scheidungsurteils (vs. Recht auf Ehe).

20.06.2017 | PC170006 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Das Recht auf (das Schliessen einer neuen) Ehe geht nur dann dem Grundsatz der Einheit des Scheidungsurteils vor, wenn das Scheidungsverfahren überlang dauert aus Gründen, welche nicht die Parteien zu vertreten haben.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 20.06.2017

Geschäftsnummer PC170006

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 283.

Verweise

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