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ZPO 112.

Erlass von Kosten, Fallgruppen.

02.11.2017 | KD170005 | Obergericht des Kantons Zürich | Rekurskommission
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Es werden nur Kosten erlassen, welche auch effektiv eingefordert werden könnten, und der Erlass darf nicht der Korrektur eines Entscheides zur unentgeltlichen Rechtspflege dienen (E. 3.2). Einer Partei noch gar nicht auferlegte Kosten sind nicht "geschuldet" (E. 4).

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer Rekurskommission

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 02.11.2017

Geschäftsnummer KD170005

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 112.

Verweise

SchKG 17. GebV SchKG 12. ZPO 117 ff.

Gebühren für Akteneinsicht. Aufklärungspflicht des Betreibungsamtes hinsichtlich des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege.

23.10.2017 | PS170188 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Jedenfalls ausserhalb eines pendenten Betreibungsverfahrens darf das Betreibungsamt für die Akteneinsicht auch vom Schuldner Gebühren erheben. Das Betreibungsamt trifft jedoch gegenüber dem nicht anwaltlich vertretenen Gesuchsteller eine Aufklärungspflicht hinsichtlich des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 23.10.2017

Geschäftsnummer PS170188

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 17. GebV SchKG 12. ZPO 117 ff.

Verweise

ZPO 270.

Schutzschrift eines Dritten.

20.10.2017 | RU170045 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Eine Partei, welche im erwarteten Verfahren als Nebenintervenientin teilnehmen will, kann vor der Rechtshängigkeit jenes Verfahrens keine Schutzschrift einreichen.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 20.10.2017

Geschäftsnummer RU170045

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZPO 270.

Verweise

EG KESR 27.

Mitteilung von Entscheiden an die Aufsichtsbehörde.

08.09.2017 | PA170027 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Das Amt für Gemeinden und berufliche Vorsorge ist nicht Aufsichtsbehörde über einen Arzt, welcher die fürsorgerische Unterbringung anordnet. Für eine Mitteilung des bezirksgerichtlichen Entscheides über das Entlassungsbegehren besteht daher keine gesetzliche Grundlage.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 08.09.2017

Geschäftsnummer PA170027

Gesetz/e, Verordnung/en etc EG KESR 27.

Verweise

Forderung

05.09.2017 | LB160075 | Obergericht des Kantons Zürich | I. Zivilkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer I. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 05.09.2017

Geschäftsnummer LB160075

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

SchKG 272 Abs. 1 Ziff. 3.

Glaubhaftmachen von Arrestsubstrat.

05.09.2017 | PS170179 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Weil für den Arrest auch das Vorhandensein von Vermögenswerten glaubhaft zu machen ist, erübrigt sich der früher gängige Begriff des "Sucharrestes". Die ernsthafte Versicherung einer Person, sie habe von einem Vierten erfahren, der Schuldner habe Vermögenswerte auf einer bestimmten Bank, macht das nicht glaubhaft.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 05.09.2017

Geschäftsnummer PS170179

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 272 Abs. 1 Ziff. 3.

Verweise

SchKG 69. SchKG 22.

Nichtigkeit als Folge geänderter Angaben im Zahlungsbefehl.

04.09.2017 | PS170114 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Wenn als Schuldnerin statt der im Betreibungsbegehren genannten eine andere Person im Zahlungsbefehl genannt wird (und nicht nur ein offenkundiges Versehen oder ein Schreibfehler korrigiert worden ist), ist der Zahlungsbefehl nichtig.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 04.09.2017

Geschäftsnummer PS170114

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 69. SchKG 22.

Verweise

Nichtbefolgen polizeilicher Anordnungen

25.08.2017 | SU160076 | Obergericht des Kantons Zürich | I. Strafkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer I. Strafkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 25.08.2017

Geschäftsnummer SU160076

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

Weiterzug ans Bundesgericht, 6B_1174/2017

Angriff und Widerruf

22.08.2017 | SB170250 | Obergericht des Kantons Zürich | I. Strafkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer I. Strafkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 22.08.2017

Geschäftsnummer SB170250

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

Negative Feststellungsklage

22.08.2017 | LB170012 | Obergericht des Kantons Zürich | I. Zivilkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer I. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 22.08.2017

Geschäftsnummer LB170012

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

ZGB 438.

Art. 438 ZGB, Einschränkung der Bewegungsfreiheit - nur bei Urteilsunfähigkeit?

22.08.2017 | PA170023 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung können auch für eine urteilsfähige Person Einschränkungen der Bewegungsfreiheit verfügt werden. Konkreter Fall einer Patientin, die sich markant auffällig und zum Teil bedrohlich verhält.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 22.08.2017

Geschäftsnummer PA170023

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 438.

Verweise

SchKG 17. SchKG 20a. SchKG 91 Abs. 4.

Parteistellung/Betroffene Personen. Auskunft durch Dritte.

17.08.2017 | PS170105 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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In jedem Fall sind die Parteien der Betreibung zu begrüssen (E. 4).

Ein Auskunftsbegehren wird gegenstandslos, wenn das Betreibungsamt von einer Pfändung des entsprechenden Wertes absieht (E. 5): OGerZH PS170105 vom 17. August 2017

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 17.08.2017

Geschäftsnummer PS170105

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 17. SchKG 20a. SchKG 91 Abs. 4.

Verweise

AnwGebV 22 Abs. 1.

Keine Pauschalierung der Auslagen.

15.08.2017 | PQ170029 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Die Auslagen, auch und insbesondere Porti und Kopien, sind einzeln zu nennen, es wird dafür keine Pauschale vergütet.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 15.08.2017

Geschäftsnummer PQ170029

Gesetz/e, Verordnung/en etc AnwGebV 22 Abs. 1.

Verweise

Kollokation (ungesicherte Forderung in einer Nachlassliquidation)

10.08.2017 | NE160005 | Obergericht des Kantons Zürich | I. Zivilkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer I. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 10.08.2017

Geschäftsnummer NE160005

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

SchKG 174

Zahlung ab gesperrtem Konto.

03.08.2017 | PS170167 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Das Obergericht kann nicht das Konkursamt anweisen, die Zahlung vom gesperrten Konto vorzunehmen.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart

Entscheiddatum 03.08.2017

Geschäftsnummer PS170167

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 174

Verweise

Versuchter Betrug

31.07.2017 | SB170097 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Strafkammer
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Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Strafkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 31.07.2017

Geschäftsnummer SB170097

Gesetz/e, Verordnung/en etc keine

Verweise

OR 264, OR 267a, ZPO 147 Abs. 2, ZPO 219, ZPO 234, ZPO 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 1

ZMP 2017 Nr. 10: Vorzeitige Rückgabe der Mietsache über Weihnachten und Neujahr. Säumnis der klagenden Partei bei der Hauptverhandlung im vereinfachten Verfahren.

28.07.2017 | MG170019-L | Bezirksgericht Zürich | Mietgericht
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Art. 264 und Art. 267a OR sind zwingendes Recht. Vertragliche Klauseln, welche eine vorzeitige Rückgabe der Mietsache über die Weihnachts- und Neujahrszeit ausschliessen, sind nichtig. Der Vermieter ist auch in dieser Zeit gehalten, eine Rückgabe zu Geschäftszeiten zu ermöglichen und angebotene Nachmieter/innen zu prüfen. Verletzt er diese Obliegenheiten, so verliert er seinen Anspruch auf den Mietzins (E. III.2). Dem Vermieter ist zwar genügend Zeit einzuräumen, um einen angebotenen Ersatzmieter zu prüfen. Wie lange die Frist ist, hängt von den Umständen ab. Ist es dem Vermieter gelungen, einen Nachfolger innert 14 Tagen zu prüfen, kann er sich nicht auf eine zu kurze Prüfungszeit berufen (E. III.3.2). Ebenso verliert der Vermieter seinen Schadenersatzanspruch wegen vertragswidriger Rückgabe der Sache, wenn er eine Mängelrüge innert weniger Werktage seit der vorzeitigen Rückgabe unterlässt (E. III.3).

Erscheint die klagende Partei im vereinfachten Verfahren nicht zur Hauptverhandlung, so treffen sie die Säumnisfolgen von Art. 234 i.V.m. 219 und 243 ff. ZPO. Die soziale Untersuchungsmaxime ändert daran nichts (E. II.2 und III.1).

 

Gericht/Behörde Bezirksgericht Zürich

Abteilung/Kammer Mietgericht

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 28.07.2017

Geschäftsnummer MG170019-L

Gesetz/e, Verordnung/en etc OR 264
OR 267a
ZPO 147 Abs. 2
ZPO 219
ZPO 234
ZPO 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 1

Verweise

SchKG 17

Anfechtbare Verfügung.

27.07.2017 | PS170149 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Auch die blosse Fristansetzung an einen Beteiligten zur Wahrung des rechtlichen Gehörs dient der Fortführung des Verfahrens und ist darum grundsätzlich anfechtbar. Offen gelassen, ob es zulässig war, die Fristansetzung mit einer Strafandrohung für den Säumnisfall zu verbinden.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 27.07.2017

Geschäftsnummer PS170149

Gesetz/e, Verordnung/en etc SchKG 17

Verweise

ZGB 437. ZGB 450a.

Massnahmen der ambulanten Betreuung nach eine fürsorgerischen Unterbringung; Rechtsmittel. Sachliche Begründung der Beschwerde.

25.07.2017 | PQ170051 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Beschwerdeinstanz ist der Bezirksrat, die Frist ist 30 Tage, die Beschwerde muss begründet werden (E. 2.1 - 2.3).

Religiöse Erfahrungen und Überzeugungen sind zum Auslegen des staatlichen Rechts nicht geeignet (E. 2.3).

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Beschluss

Entscheiddatum 25.07.2017

Geschäftsnummer PQ170051

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 437. ZGB 450a.

Verweise

ZGB 445. ZGB 450c.

Vorsorgliche Massnahmen des KESR und aufschiebende Wirkung von Rechtsmitteln.

17.07.2017 | PQ170049 | Obergericht des Kantons Zürich | II. Zivilkammer
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Entgegen dem sonst allgemein und von der Sache her nahe liegenden Grundsatz (Art. 315 Abs. 4 ZPO) hat ein Rechtsmittel gegen eine vorsorgliche Massnahme im KESR aufschiebende Wirkung, wenn diese nicht ausdrücklich entzogen wird.

 

Gericht/Behörde Obergericht des Kantons Zürich

Abteilung/Kammer II. Zivilkammer

Entscheidart Urteil

Entscheiddatum 17.07.2017

Geschäftsnummer PQ170049

Gesetz/e, Verordnung/en etc ZGB 445. ZGB 450c.

Verweise

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